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Wie ein Sonnenschirm gerettet werden musste

In der Folge des heute sehr windigen Sonntags wurde der am Weiher stehende, noch aufgespannte Sonnenschirm offensichtlich von einer Bö erfasst und in das Wasser geweht. Das Schirmrohr schaute zum Glück noch 50 cm aus dem Wasser, konnte aber vom Ufer aus nicht erreicht werden. Die erste spontane Rettungsaktion durch Hinschwimmen scheiterte, weil es weder möglich war, den Schirm durch ziehen, noch durch kippen und dann ziehen wegen des grossen Widerstandes, den der aufgespannte Schirm dem Wasser entgegensetzte, zu bergen. Erstens kann man schwimmend keine grossen Zugkräfte entwickeln und zweitens bestand die Gefahr, das Rohr des wirklich recht grossen Sonnenschirms aufgrund der grossen Hebelwirkung abzuknicken. Auch das Einkurbeln des Schirms, dass die Fläche verkleinert hätte, die dem Wasser Widerstand entgegensetzte, scheiterte, weil konstruktionsbedingt der Schirm nur durch das Eigengewicht schliesst, was ja nicht funktioniert, wenn der Schirm verkehrt herum im Wasser „steht“. Der Plan war nun, eine Leine so um die Schirmsprossen in Rohrnähe anzubringen, dass einerseits von Land aus mit Boden unter den Füssen stärker gezogen werden kann und andererseits mit der Kraftverteilung auf mehrere Punkte das Schirmmaterial geschont werden könnte. Einziger Nachteil dieses Planes: Um die Leine anzubringen, musste getaucht werden … Von Vorteil war es allerdings, dass direkt am Rohr abgetaucht werden konnte und so die Schirmstreben leicht zu finden wären. Wie ausgedacht wurde die Idee umgesetzt und vom Ufer aus war es nun tatsächlich ein Leichtes, den Schirm aus dem Wasser zu ziehen, zu trocknen und wieder in seinen Fuss zu stellen – diesmal aber zusammengeklappt!