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Brei auf´s Herz

Immer wieder höre ich, dass es heutzutage für europäische Verbraucher ein absolutes No-Go ist, Innereien von Tieren zu essen. Nicht nur, dass sie kaum noch jemand zubereiten kann, auch gelten sie als minderwertig, oder Medikamenten verseucht und so werden nicht nur Hähnchenkarkassen nach Afrika vermarktet, weil deutsche Kunden nur Brust und Keule kaufen, um ganz beiläufig die einheimischen Erzeuger in den Ruin zu treiben, sondern auch andere „Tierabfälle“ zu Hundefutter o.ä. verarbeitet.

Ich kenne es noch so, dass z.B. vom Huhn nur der (abgeschlagene) Kopf, Luft- und Speiseröhre mit dem Kropf, sowie der Darm auf dem Mist landeten. Aus Flügeln, Füssen und Hals wurde eine Suppe gekocht und Leber und Magen gab´s am Vorabend des „Sonntagsbratens“ in Zwiebeln angebraten als Schmankerl für die Kinder. Wie gut, dass bei eigener Tierhaltung das Medikamenten Argument schon mal wegfällt!

Saures Ziegenherz mit Kartoffelbrei und Salat.