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Überdachtes „Weidedrehkreuz“?

Das Problem: Wie kommen die Schafe und Ziegen stressfrei für Mensch und Tier von einer Weide auf die andere, wenn dabei der Zufahrtsweg überquert werden muss? Indem 2 Tore gebaut werden, die so angeordnet sind, dass sie morgens und abends als „Schleuse“ über die Zufahrt dienen, tagsüber die jeweils benutzte Weide abschliessen und gleichzeitig den Fahrweg freigeben. Nun bräuchten die dafür notwendigen Tore für diesen Zweck nicht unbedingt überdacht werden, aber man könnte ja das so entstehende Carré zusätzlich noch als überdachten Stellplatz – um das Wort „Carport“ zu vermeiden, nutzen. Bei Schlechtwetterperioden und im Winter, wenn die eine Weide ohnehin nicht genutzt wird, entstünde doch „ganz nebenbei“ ein komfortabler überdachter Stellplatz! Und überhaupt, einen richtigen Eingang hatte das Anwesen ja auch noch nie. Für so eine Konstruktion aus Holz sprach auch, dass es nun einen Grund gab, die alten Fichten auf der Südseite des Hauses zu fällen, um einen Teil des Bauholzes zu gewinnen. Ausser, dass die grossen Fichten morgens den Garten beschatteten, gab es bisher kein gescheites Argument  dafür, sie zu beseitigen.

Die Herausforderung bestand auch darin, die Konstruktion unter Vermeidung  von Montagewinkeln zu bauen, aber auch die aufwändig herzustellenden Verzapfungen zu umgehen. Dies liess sich mit Hilfe von Holzknaggen, -zangen und Brettauflagen für die Bügen realisieren. Die Deckung erfolgte mit gebrauchten Dachziegeln, die bei der Indachmontage einer Photovoltaikanlage, so gut wie neuwertig, bei Bekannten angefallen sind.