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Hof- und Nutztiere

Im März 2007 begab ich mich auf die Fahrt nach Frankreich, um endlich ein volles Jahr hier auf dem Hof zu verbringen. Das Auto – ein Kastenwagen der Marke Renault – war vollgepackt mit Kleidung und Gebrauchsgegenständen aus meinem „alten Leben“ und auf dem PKW-Anhänger befanden sich 1 Bienenvolk, 3 Pommernenten, 5 Hühner mit Hahn und natürlich der Border im Fond des Wagens. Schade, dass es davon keine Aufnahmen gibt – es muss lustig ausgesehen haben! Der Grundstein zur Nutztierhaltung war damit gelegt.

Aus dem Bienenvolk sind inzwischen 3-4 Völker geworden, je nachdem, wie streng und lang der Winter wird und wieviele Völker überleben. Da die Honiggewinnung nur zum Eigenbedarf gedacht ist, gibt es auch mit nur 2 Völkern immer noch genug Honig zu ernten.

Die Pommernenten sind eine alte Mehrnutzungsrasse – Fleisch und Eier – aber sie sind auch eifrige Schneckenvertilger.
Auch vor Fröschen machen sie nicht halt, wenn sie sie erwischen. Der Nachwuchs wurde häufig an Interessenten abgegeben, damit die Rasse in der Region bleibt und wir eigene Verluste durch Fuchs und Habicht ersetzen können. Obwohl das Fleisch wildentenartig schmeckt, bewahrheitet sich der Spruch: „Die Ente ist ein seltsam´ Tier, für zwei zu wenig und für einen zu viel!“ Ein Grund, weshalb man/frau auf die „Gans“ kommen kann. Als reines Weidetier benötigen Gänse den ganzen Sommer über kein zusätzliches Futter, wenn sie nur viel Grünes zum Rumzupfen finden. Nicht nur, dass sie imposante, wehrhafte und wachsame Tiere sind, auch kann man Gössel derart auf den Menschen prägen, dass sie einem ihr Leben lang hinterher laufen. Gänse sind auch dafür bekannt, lange zu trauern, wenn sie ihren Partner verloren haben.

Im zweiten Jahr kam auch noch „Morle“, die schwarze Hauskatze, als Jungtier dazu, sowie 3 Bergschafe, um zusammen mit den Gänsen die Weideflächen kurz zu halten.

Irgendwann kamen dann auch Ziegen dazu, vorübergehend auch Flugenten und seit Sommer 2014 auch wieder Kaninchen.

Gänse- und Hühnerküken aus künstlicher und natürlicher Brut

Wildenten auf dem Weiher, ein Gelege mit Gänseeiern, der erste Nachwuchs bei den Ziegen im Frühjahr 2014

Hähne, die die Rangordnung klären, ein Bienenschwarm und ein Pfauenpärchen, wobei das Weibchen leider irgendein Raubzeug geholt hat.