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Neues vom Weiher

Wie jedes Jahr brütete auch in diesem Jahr bisher eine Wildente im Haus, so dass ihr täglich ein Besuch abgestattet wurde. Eines Morgens war das Haus an das Ufer abgetrieben, weil die (verzinkte!) Ankerkette schon nach 4 Jahren durchgerostet war.

Ankerkette Entenhaus

unten neu, oben alt

Jetzt bestand die Gefahr, dass „Fuchs und Hase“ nachts ganz leicht an den Brutplatz gelangen konnten. Um Schlimmes zu verhindern, musste das Haus wieder irgendwie auf dem Wasser, aber in gewisser Entfernung vom Ufer, befestigt werden, bis die Jungen geschlüpft sind, um es dann wieder an seinen Platz in Weihermitte zu bringen. Mit 2 Stangen und 2 Schnüren konnte das Haus dann auf Abstand vom Ufer gehalten werden. Die brütende Ente liess sich indess durch nichts von ihrem Brutgeschäft aus der Ruhe bringen und die ersten aufgebrochenen Eierschalen waren schon neben das Nest geworfen worden. Dies deutete darauf hin, dass in Kürze die gesamte Brut schlüpfen würde. Und so war es dann auch. Am Nachmittag des folgenden Tages konnte man das erfolgreiche Brutergebnis (10) schon davon schwimmen sehen. Gewöhlich bleiben die Enten dann nur noch eine Nacht auf dem Heimatgewässer, um am anderen Tag flussauf oder -ab zu wandern.
Wildenten 2014

verschiedene Eiergrössen

Von links:Gans,Hausente,Wildente,Huhn,“Hexenei“ vom Huhn