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Die Schneefälle der letzten Tage haben die Natur zur Erde gedrückt. Die verschiedenen Grün- und Brauntöne der Umgebung haben sich in ein durchgängiges Weiss verwandelt. Schneebruch liess in Folge Äste von Bäumen brechen, so dass heute für 2 Stunden der Strom ausgefallen ist. Das Telefon und damit das Internet gehen seit gestern Abend nicht mehr, weil ein Verteilerkasten aus den Masthalterungen gerissen wurde. Die Schneelast, die auf den grossen Sträuchern und Bäumen lastet, biegt diese auf die Leitungen, drückt sie aus den Halterungen an den Masten und reisst sie aus den Verteilerkästen.

Ein Ende ist noch nicht abzusehen, denn es schneit weiter, so dass die Schneelast auf den Bäumen weiter steigt. Wenn der Schnee über Tag antaut und bei Minus Temperaturen in der Nacht friert, erhöht sich das Gewicht weiter und die Gefahr für Schneebruch steigt weiter.
Ohne Strom fördern die Zirkulationspumpen der Holzzentralheizung kein Heizungswasser mehr. Da aber der Ofen weiterbrennt, die Wärme aber nicht abgeführt wird, kann es zum gefährlichen Kochen des Kesselwassers kommen. Weil nicht bekannt ist, ob und wenn, wann der Strom wieder fliesst, muss das Feuer gelöscht werden, was bei einer Hitze, die 50 cm lange Scheite entwickeln können, nicht so einfach ist. Das Mobiltelefon geht zwar noch, aber wenn der Akku zu Ende ist, endet damit auch diese letzte Möglichkeit zur Kommunikation. Kerzenvorräte werden überprüft und die Funktion der Taschenlampen getestet.
Das Kochen bereitet keine Probleme, denn es erfolgt mit Gas, oder auf dem Holzofen in der Küche.