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Kurze Freude beim Gänsenachwuchs

Die nächste Gänsegeneration hat sich etabliert. Schon Ende Februar begannen 2 Gänse vom letzten Jahr mit dem Legen. Obwohl sie einen sehr schönen Stall mit Nest bekommen haben, legte eine eigenwillige Junggans ihre Eier in den nackten Kies unter das Hausdach. Entsprechend grau sahen die Eier auch aus, so dass ich sie zunächst gar nicht bemerkt hatte. Als erstes Provisorium bekam das „Nest“ einen Rahmen aus Brettern.
Gelege IDas kann aber keine Dauerlösung sein, weil Brüten im Freien, gerade nachts, eine Einladung für Fuchs und Marder wäre! Andererseits sind Gänse so eigen, dass sie ein willkürliches Verlegen des Nestes nie akzeptiert werden würde.
Da gibt es nur noch 2 Möglichkeiten. Die Eier entnehmen und im Brutapparat ausbrüten, oder den gewählten Nistplatz für die Brutdauer (32 Tage) Raubzeug sicher zu umbauen.
Ich entschied mich für den Brutapparat, doch in diesem jahr steht das Selbstbrutgeschäft bis jetzt unter keinem guten Stern! Eigene Fehler bzw. Versäumnisse, der streikende Thermostat des BA, teils unbefruchtete Eier und eine unangemeldete Stromabschaltung des Energiekonzerns führten in´s Fiasko!
Aber, die Schwester hatte auf 12 Eiern zu brüten begonnen und nach 32 Tagen 1 einziges Kücken erbrütet:


Am 14.4.14 wurde das Kücken geboren, dessen kurzes Leben leider am 18.4. schon wieder erlöschte.
Den Kälteeinbruch mit Nachtfrösten hat das Kleine, trotz sehr rührender „Sippenbetreuung“, nicht überlebt.
Wir dürfen weiter hoffen – eine Gans hat wieder mit Legen begonnen!