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für Arme

Der Amtsschimmel

Würde ich beim Finanzamt die Kosten für diese Webseite einreichen, hätte man oder Frau dort wohl nur ein Lächeln übrig. Darüber hinaus gestattet wordpress.com keine Werbeeinblendungen (außer ab und zu ihre eigene) und das ist gut so, wir haben also nur Kosten und keine Einnahmen. Und nein, es gibt nicht mal einen Bettel-Button „Unterstützen Sie uns finanziell“!
So etwas nennt das Finanzamt Liebhaberei, neudeutsch “Hobby”.

Und weil die Erstellung und Pflege einer eigenen Webseite auch ein Hobby sein kann, das keine kommerziellen Anliegen hat, sondern z.B. dafür gedacht ist, die quer durchs Land verteilten Freunde, Verwandten und Bekannten über unsere aktuellen Heldentaten zu informieren, sehen wir auch nicht ein, aus Angst vor irgendwelchen Abmahn-Parasiten, die sich mit ihrem Tun einen eigenen Wirtschaftszweig generiert haben, unsere nicht anonymisierten Kontaktdaten einem breiten und nicht immer wohlwollenden Publikum zugänglich zu machen. Also, der Schutz der Privatsphäre geht vor!

Wer ein Kochrezept haben möchte oder ein anderes Anliegen hat, der hat über die Mailadresse dieser Seite info[at]aracine.de auch eine Kontaktmöglichkeit.

Mal ehrlich, das Internet ist ein Netz, an dem täglich weiter gesponnen wird. Kein Mensch kann kontrollieren, ob auf einer Seite, die er heute verlinkt hat, morgen jemand kommentiert und einen Absenderlink zu einer zweifelhaften Seite hinterlässt. Wenn ich zu einer Seite verlinke, stehe ich auch dazu (oder schreibe dazu: guckt mal, was ein Scheiss!). Und ansonsten ist der “offizielle” Disclaimer sowieso missverstandener Blödsinn (oder wieder entstanden aus Abmahnpanik), guckst Du hier:

„Das Märchen vom Disclaimer“

Datenschutz – Facebook, Google & Co

Wir leben im 21. Jahrhundert. Und wir sind nicht in den USA, wo man sich jede Verantwortung abnehmen lassen kann. Ich setze voraus, dass hier halbwegs Medien kompetente Menschen mitlesen, denen ich nicht extra vorkauen muss, wer wo was speichert, wenn sie hier auf ein Knöpfchen drücken. Im Zweifel: nicht drücken. Dann lesen nur die Geheimdienste mit. Und wo wir schon mal beim Thema sind:

Teilen: ja – mit fremden Federn schmücken: nein

Wenn ich in einem Beitrag die gefährlichen Knöpfchen freigeschaltet habe, dürfen diese selbstverständlich auch gedrückt, geteilt, rebloggt oder was auch immer, werden.

Weniger nett wäre es, Bilder oder Beiträge ohne Quellenangabe als eigenes Machwerk auszugeben.

Antwort auf einen Kommentar:

„In den meisten Abhandlungen über Medienrecht wird unterstellt, dass man mit einer Website ja was “nachhaltiges” erschafft und deshalb Impressum pflichtig wäre.
Hallo? Ein Klick von mir, und alles ist verschwunden – was soll da bitte nachhaltig/dauerhaft sein?
Und ich finde es unzumutbar, dass man als Privatmensch mit einer Handvoll Lesern dazu verdonnert werden soll, seine Privatadresse zu veröffentlichen, während sich die Redakteure der großen Zeitungen gemütlich hinter der Redaktionsanschrift verstecken können“.