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Holz macht bekanntlich 3x warm …

… beim Fällen der Bäume, beim Zerkleinern (beides von Hand und häufig in der warmen Jahreszeit) und schliesslich beim Verheizen!

Die Heizperiode in den Vogesen kann sich durchaus über 5 Monate im Jahr erstrecken. Das preiswerteste Heizmaterial ist immer noch Holz. Wenn man(n) Arbeit und Prozesskosten (Treibstoffe, Öle, Verschleiss an Arbeitsmaschinen) ausser acht lässt, ist dieser nachwachsende Brennstoff bei Selbstgewinnung sogar fast kostenlos zu haben – vorausgesetzt, man hat selbst welches! Der Schneebruch des letzten Winters hat uns insgesamt 7 Ster Holz beschert, dass nicht einmal gefällt zu werden brauchte. Darunter befand sich natürlich nicht nur hochwertiges Hartholz wie dieser abgebrochene „Ast“ einer mächtigen Buche, aber verbrennen kann man alles. Bevor das Holz jedoch in den Öfen warm macht, wird einem beim Zerkleinern schon mal recht warm.

Nur wenn Holz in der Zentralheizung verbrannt wird, besteht noch eine Abhängigkeit von zusätzlicher Betriebsenergie in Form von Strom für Zirkulationspumpen und Steuerung. Wird Holz dagegen in konventionellen Öfen verbrannt, sind Stromausfälle – wie sie hier bei Witterungsunbilden nicht selten sind – bedeutungslos und bei der Wärmeerzeugung entsteht Autarkie.

Natürlich werden diese Holzöfen nie gleichzeitig beheizt – entweder Zentralheizung oder nur 1-2 Zimmer mit Einzelöfen.