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Geht das denn?

Im Frühjahr, wenn das Entenhaus auf dem Weiher mit einer brütenden Wildente bereits „belegt“ ist, der Platz rund um´s Gewässer aber für andere Pärchen ebenfalls interessant ist, bleibt nur die traditionelle Methode  – ein Nest im gewässernahen Bewuchs zu bauen. Während die „Belegung“ des Häuschens leicht mit dem Fernglas auszumachen ist, findet sich ein Gelege in der Natur nur selten und wenn, dann eher durch Zufall. So habe auch ich letzten Sonntag im Vorbeigehen unbeabsichtigt eine Wildente von ihrem Nest verscheucht. Normalerweise kehren die Tiere sofort wieder zum Nest zurück, sobald der „Störenfried“ verschwunden ist. Um sicher zu gehen, dass dies auch in diesem Fall zutrifft, kontrollierte ich am Abend das Nest noch einmal mit dem Fernglas aus entsprechender Entfernung. Aber, die Ente war nicht mehr auf ihre 8 Eier zurück gekehrt. Am anderen Tag war das Nest leer, es sah jedoch so gar nicht nach einer Plünderung aus. Keine leeren Eierschalen, ein intacktes Nest! Die Lösung ergab sich eine Woche später, nachdem die erste Brut das Haus auf dem Wasser verlassen hatte und ich in diesem Jahr die ersten Runden im Weiher schwimmen konnte. Die Ente muss sich derart an ihrem Platz gestört gefühlt haben, dass sie einfach(?) die Eier nachts umquartiert hat – vom Rand des Weihers in das (inzwischen wieder leere) Haus! Es muss das selbe Sensibelchen gewesen sein, wie letztes Jahr, denn damals fehlten auch einen Tag später die Eier im Häuschen, nachdem sie sich durch mein Vorbeischwimmen ebenfalls gestört fühlte. Nur, das neue Nest habe ich damals nicht gefunden. Das bedeutet, dass Enten ihre Eier im Schnabel durch die Gegend schwimmen/tragen können!