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Flora und Fauna

Frühjahr

Der Osten Frankreichs ist dünn besiedelt. Die Region gehört zum „Naturpark Südvogesen“ und ist noch reich an Flora und Fauna. Die folgenden Aufnahmen entstanden im Umkreis des Anwesens von weniger als 500 m.
Die Flora und Fauna der Vogesen ähnelt der in vergleichbaren deutschen Mittelgebirgen, weshalb u.a. die Frühjahrsblüher weitestgehend bekannt sein dürften:

Sommer


Fauna

Jedes Jahr im März suchen Wildenten in der Umgebung des Weihers nach Brutmöglichkeiten. Da das Häuschen auf dem Weiher nur für eine Ente einen Nistplatz bietet, findet sich auch schonmal ein weiteres Nest mit Gelege dicht am, oder in der näheren Umgebung vom Weiher.

Ein Glücksfall ist es, den Nachwuchs noch zu „erwischen“, da die Familie gewöhlich nach dem Schlüpfen schon am nächsten Tag wieder Fluss auf, oder ab wandert.

Wenn mit dem Flügge werden von Jungvögeln eine Schlechtwetterperiode einhergeht, können erhebliche Verluste entstehen. Im Segelflug geht´s vom Nest zum Boden, aber ausser Kurzstreckenflüge sind vom Boden aus erst einmal wegen der noch nicht voll ausgebildeten Schwanzfedern keine anderen Flüge möglich. Zwar werden die Kleinen von den Eltern auch noch am Boden weitergefüttert, aber die Wärme des Nestes ist für immer verloren und die Gefahr, an Unterkühlung zu sterben, ist in dieser Lebensphase grösser, als zu verhungern.

Es gehört etwas Erfahrung dazu und natürlich auch Glück, ein wenige Tage altes Rehkitz zu finden, dass der Mutter noch nicht folgen kann, sich deshalb bei Gefahr auf seine Tarnung verlässt und einfach liegen bleibt. In dieser Situation sind die Kleinen besonders gefährdet, wenn die Bauern beginnen, ihre Wiesen zu mähen.

 

Das ist Hildegart, eine Erdkröte, die im Garten lebt und den kleineren Schnecken den Garaus macht. Sie ist sehr standorttreu und sitzt tagsüber unter einem schräg aufgestellten Dachziegel, der die Bierfallen für die grösseren Schnecken vor Sonne und Regen schützt.

Die Glatt- oder Schlingnatter kommt in Mitteleuropa nicht selten vor, aber kaum jemand kennt sie. Bei Gefahr flüchtet sie häufig nicht, sondern verharrt am Platz, weil sie sich dabei auf ihre Tarnung verlässt. So kann die ungiftige Würgeschlange leicht übersehen werden. Aus Unkenntnis wird sie häufig mit der giftigen Kreuzotter verwechselt.

Eine Vielfalt von Libellen findet sich im Früh- bis Hochsommer rund um den Weiher ein. Die schnellen rastlosen Flieger sind schwer mit der Kamera zu erwischen, da sie sich nicht oft niederlassen und wenn, nicht lange verweilen, sowie ohnehin nur mit einem Makroobjektiv zu „schiessen“ wären. Die vier Bilder der hier häufig vorkommenden Arten sind deshalb von wikipedia.org (Quelle) übernommen.

Die Bachstelze kommt in unserer Region nicht selten vor. Das mag daran liegen, dass die Gegend recht feucht und wasserreich ist. Sie brütet gerne in Maueröffnungen von Gebäuden. Einmal hat ein Pärchen den „Vorraum“ des Entenhauses auf dem Weiher okkupiert und gemeinsam mit einer Wildente gebrütet.

Waldschnepfen sind in krautreichen, feuchten Wälder noch häufig, aber wegen ihrer perfekten Tarnung kaum zu sehen. Erst in letzter Sekunde fliegen sie auf, wenn sie sich entdeckt fühlen – immer bis zuletzt auf ihre Tarnung vertrauend.

Bildquelle Waldschnepfe

In den Hang hinter dem Haus gebaut, befanden sich gleich 2 Nester des Rotkehlchens. In einem 6, im anderen 4 Eier, die 14 Tage lang bebrütet werden. Etwa genauso lange dauert die Entwicklung der Jungtiere bis zum flügge werden.

Lange gab es vom Igel hier kein Lebenszeichen. Ich dachte, dass er auf  einer Meereshöhe von 760 m nicht mehr vorkommt, bis ich las, dass er z.B. in den Alpen bis auf 1300 m vorkommt. In den 10 Jahren meines Aufenthaltes habe ich auch nur 2 mal Igel gesehen, was wohl daran liegt, dass sie meist nachts aktiv sind.

Bildquelle Igel