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Allgemeines zum Renovieren und zum Ausbau

Renovieren kostet Geld. Häufig sogar sehr viel Geld! Manche Arbeiten können nicht aufgeschoben werden – in unserem Fall war das das Dach auf dem ursprünglichen Hausteil von 1743. Andere haben Zeit und man realisiert sie, wenn wieder Geld da ist. Es war nicht unser Anliegen, für irgendwelche zukünftigen Interessenten den Verkaufswert zu erhöhen, sondern das Haus für die Gegenwart bewohnbar zu machen – bescheiden in der Ausstattung und überschaubar, was die finanziellen Mittel angeht.

Hinzu kam der Anspruch, den ursprünglichen Stil zu erhalten und mit vorhandenen Dingen aus Nachlässen, Flohmärkten, Dachböden und Kellern auszustatten.
Dem Besucher, der das erste Mal zu Besuch kommt, mag es vorkommen, als ob da nicht viel passiert wäre. Die alten Holztüren, die wir aus Deutschland mitgebracht haben, sind z.B. noch nicht abgelaugt und auch das Design-Sofa wird man hier vergeblich suchen. Dennoch passt alles zusammen, gerade auch, weil der Kontrast zwischen alt und neu praktisch nicht vorhanden ist.

Von Vorteil war sicher auch, dass bis auf das neue Dach und die Zentralheizung kein Handwerker Hand angelegt hat, was erhebliche Mittel eingespart hat und – wie die Erfahrung mit der Holzzentralheizung gezeigt hat – auch viel Ärger.
Die Renovierung und der Um- bzw. Ausbau erfolgte in Eigenregie. Elektro, Sanitär, Trockenbau, Maurer- und Malerarbeiten führten wir selbst aus.

Zunächst musste viel  altes Inventar entsorgt werden. Bis auf wenige Dinge, die wir behalten wollten, gab es 3 volle Anhänger incl. Zugfahrzeug abzufahren. Unbrauchbare Einrichtungsgegenstände aus Holz wurden für den Küchenherd zersägt und verfeuert.